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    "Felle" des Monats

    Auf dieser Seite finden Sie aktuelle, interessante Fälle aus unserer Praxis und wichtige aktuelle Informationen rund um die Gesundheit Ihres Tieres.

     
     

    Liebe ist die Erfahrung des gemeinsamen Alterns

    Für den Hund wird eins im Leben immer wichtiger: sein Mensch. Auch wir Menschen merken, wie sehr wir ihn brauchen und wie unersetzbar er ist. Wir versuchen, Abstand von dem Gedanken zu nehmen, dass unsere Tiere schneller altern als wir und wir plötzlich mit Alterserkrankungen wie Demenz, Inkontinenz, Taub- und Blindheit konfrontiert werden. Buddy ist kerngesund. Seine nächtliche Ruhelosigkeit und sein unkontrolliertes Umherirren konnte mit geeigneten Medikamenten erfolgreich therapiert werden und er und seine Familie sind wieder fit für den Tag. Fragen Sie nach einem Geriatriecheck für Ihren Hund und wann immer es geht, zeigen Sie Ihrem Hund, wie wichtig er Ihnen ist. Das Zusammenleben mit einem alten Hund ist eine wunderschöne, unvergessliche Zeit

    Januar 2012

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2012.
     

    Veronicas Herzwurm

    Die Mischlingshündin Veronica infizierte sich in Italien an der Dirofilariose, der Herzwurmerkrankung. Die parasitäre Krankheit wird von befallenen Stechmücken übertragen, die die Mikrofilarien beim Saugakt an den Wirt weitergeben. Die Herzwürmer wandern über die Muskulatur in die Blutgefäße und siedeln sich in der rechten Herzhälfte an. Die Therapie ist kompliziert, aber Veronica hat sie sehr gut überstanden und ist ihre Herzwürmer und ihren Husten los. Vor Beginn einer Reise in den Mittelmeerraum kann die Infektion durch einfache Medikamente verhindert werden!

    November 2011

     

    Sunny mit dem trockenen Auge

    Der Schirmer Tränentest dient zur Überprüfung der Menge der Tränenproduktion, die von der Tränen- und Nickhautdrüse gebildet wird. Eine mangelhafte Produktion führt zu Veränderung der Hornhaut, was bei fortschreitender Trübung zum Verlust des Sehvermögens führen kann. Es wird ein spezieller Papierstreifen für 1 Minute in den unteren Bindehautsack gehängt und dann der Wert in mm abgelesen. Bei einem gesunden Auge werden pro Minute mindestens 15mm Flüssigkeit angesaugt. Wird der Wert unterschritten, muss mit speziellen Augensalben behandelt werden.

    Oktober 2011

     

    Puggle Loriot

    Ein Leben ohne Mops ist vorstellbar – aber sinnlos (Loriot). Der Puggle ist eine Kreuzung der Rasse Mops (Pug) und Bea(gle). Er hat die sanftmütige Schoßhundmentalität der Möpse, keine Probleme mit dem Atmen und die aktive Beaglefreundlichkeit ohne Ausreißertrieb. Mit dieser neuen Rasse ist es gelungen, die Liebenwürdigkeit und das erwünschte Aussehen der kurzköpfigen Rassen zu erhalten und ihnen ein Leben ohne Atemnot zu ermöglichen. Vicco von Bülo wäre begeistert gewesen!

    September 2011

     

    Connor – es kann nur einen geben

    Connor ist ein wunderschöner Gordon Setter Rüde. Um seine Einzigartigkeit an viele Welpen weiterzugeben, wird ein DNA Nachweistest für die Augenerkrankung Progressive Retina Atrophie (PRA) durchgeführt. Wäre er Überträger dieser Erkrankung, hätte er seinen Nachkommen eine nicht heilbare Augenerkrankung vererbt, die zur Erblindung führt. Der Mund-Schleimhautabstrich ist einfach, nicht zeitaufwändig, für den Hund nicht schmerzhaft und seine Welpen können stolz zu ihm aufblicken.

    August 2011

     

    Hetty hat einen Dickkopf

    Nach einem Wespenstich schwoll Hettys Gesicht innerhalb von Minuten an. Das sogenannte Quincke-Ödem breitete sich im gesamten Kopfbereich aus. Der kleine Hund wurde sofort behandelt, erhielt sein hübsches Gesicht zurück und bekam auch direkt ein Notfallmedikament mit nach Hause.

    Juli 2011

     

    Kater Gomez Osteosarkom

    Was aussieht wie die Faust eines Preisboxers, stellte sich bei Gomez als bösartiger Knochentumor (Osteosarkom) heraus. Da er einer der besten Mäusefänger des Stalles war und der Tumor nicht auf die Lunge gestreut hatte, entschloss sich der Besitzer zur Amputation des Beines. Gomez läuft und springt nach seiner Operation so sicher, als hätte er nie vier Beine gehabt und nach nur 2 Wochen Pause ist er wieder die Nummer eins unter den Mäusefängern.

    Juni 2011

     

    Impfaktion 10.05.2011
    für Tierärzte ohne Grenzen

    Unsere Praxis beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion der „Tierärzte ohne Grenzen“: Impfen für Afrika.
    Am Dienstag, den 10. Mai impfen wir bei Bedarf Ihr Tier, ein Teil der Einnahmen geht an die Organisation „Tierärzte ohne Grenzen“, um Lebensgrundlagen und Grundversorgungen für Tiere und Menschen in Ostafrika zu schaffen.
    http://www.togev.de/ueber-uns.html

    Mai 2011

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes und sonniges
    Osterfest 2011
     

    Großes Lipom entfernt

    Dieses Lipom haben wir unter der Achsel eines Labradors entfernt. Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor des Fettgewebes. Die Fettgeschwulst findet sich meist bei älteren Hunden und zeigt sich durch einen oder mehrere weiche, verschiebliche, nicht schmerzhafte Knoten in der Unterhaut. Die Fettknoten sind an sich harmlos, können aber aufgrund ihrer Größe Beschwerden bereiten und sollten dann operativ entfernt werden.

    März 2011

     

    Frettchen-Kastration

    Das Frettchen „Lady“ wird als Haustier gehalten. Frettchen, die nicht zur Zucht eingesetzt werden, sollten kastriert werden. Kastration bedeutet „entnehmen“ und bezeichnet das Entfernen der Keimdrüsen auch bei weiblichen Patientinnen (Eierstöcke). Man verhindert damit eine dauerhafte Störung des Hormonhaushaltes (Dauerranz), die zum Tode führen kann.

    Februar 2011

     

    Dog Rock

    Rock wurde mit einem Tumor vorgestellt, der größer als sein Kopf war. Er drückte seine beiden Vorderbeine nach außen und Rock hatte ein mächtiges Gewicht zu tragen. Nach Stabilisierung seines Kreislaufes operierten wir ihn und trennten 3,5 kg tumoröses Gewebe von seinem Körper, das laut Laborbefund gutartig war. Bis seine Wund verheilt war, musste er sich schonen doch jetzt rennt er glücklich und befreit über die Wiesen. Long live Rock(´n` Roll).

    Januar 2011

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2011.
     

    Lottas Geschichte in der Bildzeitung

    Die kleine Lotta wurde von dem Hund eines Spaziergängers gefunden, an einem abgelegen Platz mitten im Wald. Sie wurde von ihrem Besitzer mit einer kurzen Leine an den Zaun angebunden und ihrem Schicksal überlassen. Lotta verhakte ihr Beinchen beim Befreiungsbesuch und verletzte sich schwer, so dass das Vorderbein abstarb. Wir mussten ihr Bein amputieren und sind nach wie vor geschockt von der Geschichte aber mittlerweile glücklich, dass die kleine Lotta ein wunderbares Zuhause gefunden hat.

    Artikel in der BILD Zeitung

    November 2010

     

    Uli(s) Stein

    Uli war immer gesund und hatte nie zuvor einen Tierarzt besuchen müssen. Irgendwann hatte er Probleme, Urin abzusetzen und sein Herrchen stellte ihn zur Untersuchung vor. Aufgrund einer unbemerkten Harnwegsinfektion hatte sich der pH Werte in der Blase verändert und Uli trank zusätzlich sehr wenig. In seiner Blase hatte sich ein Blasenstein gebildet. Das Röntgenbild zeiget einen großen Umfang des Gebildes. Allerdings waren wir nach der Operation selbst über die Ausmaße des Steines überrascht. Er war so groß wie Ulis Fuß. Uli lebt nach seiner Entfernung wieder sein unbeschwertes Leben.

    Oktober 2010

     

    Persistierender Caninus

    Auch Milchzähne besitzen vollständig ausgebildete Zahnwurzeln. Unter jedem Milchzahn sitzt der sogenannte Zahnkeim des bleibenden Zahns. Wenn dieser anfängt zu wachsen, übt er dabei Druck auf die Wurzelspitze des Milchzahns aus. Es kommt zur Drucknekrose, d.h. die Zahnwurzel des Milchzahns stirbt ab. Nach vollständiger Resorption der Milchzahnwurzel fällt der Zahnrest aus und gibt den Platz für den bleibenden Zahn frei. Bei Ace erschien der bleibende Zahn neben dem Milchzahn ohne dessen Zahnwurzel zerstört zu haben Ein sogenannter persistierender Milchzahn hat fast immer noch eine vollständige oder zumindest nur teilweise resorbierte Zahnwurzel oder Restwurzel, mit der er im Kieferknochen verankert bleibt. Sowohl der Zahn als auch seine Wurzel wurden restlos entfernt und Ace kann wieder kräftig zubeißen.

    September 2010

     

    Lea an der Angel

    Der Schreck war groß, als Lea am Sonntag mit der Angelschnur aus dem Mund hängend vom Fischweiher zurückkam. Die Besitzer taten das einzig richtige, sie zogen nicht an der Schnur, sondern beruhigten den Hund, riefen in der Tierklinik an und Lea wurde noch am selben Tag operiert. Bei der Nachbehandlung war sie wieder guter Dinge und hat sich für Fleisch anstatt Fisch entschieden.

    August 2010

     

    Aika und die Maden

    Die Huskyhündin Aika hat mit ihren 14 Jahren Probleme mit dem Rücken und ist nicht mehr so schnell in ihren Bewegungen. Sie hatte einen Tag Durchfall, der direkt behandelt wurde. Dennoch haben in ihrem dichten Fell Schmeißfliegen, die durch den Geruch des dünnen Kotes angelockt wurden, ihre Eier abgelegt, da Aika sie nicht alle abgewehrt hat. Obwohl sie täglich gekämmt und rührend versorgt wird, konnten die Maden schlüpfen. Da sie ein betäubendes Sekret abgeben, haben die Maden die Haut angefressen, was unter dem dichten Fell nicht zu sehen war. Nach der langwierigen Behandlung konnten wir alle glücklich ihren 15. Geburtstag feiern.

    Juli 2010

     

    Grasgranne

    Eine Grasgranne hatte sich hinter das Auge der Katze mit dem außergewöhnlichen Namen „Gewöhndich“ gebohrt. Nur unter Narkose war es möglich, an das Ährenteil heranzukommen. Zu dieser Jahreszeit brechen die Ähren sehr leicht ab, die Tiere treten sie in die Pfoten, schnüffeln sie in die Nase oder reiben sie in die Augen und die vorhandenen Widerhaken lenken die Grannenspitzen wie kleine Pfeile immer tiefer in das Gewebe. „Gewöhndich“ musste nach Entfernung der Granne mit Augensalbe behandelt werden, aber er hat seine Streifzüge durchs Getreide längst wieder aufgenommen.

    Juni 2010

     

    Merlin mit dem Nabelbruch

    Der kleine Merlin hatte einen angeborenen Nabelbruch. D.h., die Durchtrittsstelle des Nabels hat sich bei der Geburt nicht geschlossen. Da bei kleinen Nabelbrüchen die Bruchstelle meist durch Netz- oder Fettgewebe gefüllt wird, müssen diese auch nicht operiert werden. Bei Merlin allerdings bestand die Gefahr eines Darmvorfalls und er musste trotz seines jungen Alters schnell chirurgisch versorgt werden.

    Mai 2010

     

    Leos Stosswelle

    Leo wurde aufgrund einer schlecht heilenden und schmerzhaften Fraktur am Oberarm zu uns zur Stoßwellentherapie überwiesen. Stosswellentherapien kennt man aus den Behandlungen von Nierensteinen, seit ca. 10 Jahren wird diese Methode auch bei Sehen-, Knochen- und Gelenkskrankheiten eingesetzt, nachdem die Stimulation des Heilungsprozesses in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde. Nach nur einer Behandlung heilte Leos Fraktur sehr schnell und er steht heute wieder mit 4 Beinen im Leben.

    April 2010

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Osterfest 2010
     

    Bumblefoot

    Nonames Bumblefoot wurde verursacht durch eine leichte Verletzung. An seinen kleinen Vorderfüßchen bildeten sich Abszesse und Noname musste einer konsequenten Behandlung unterzogen werden. Er bekam ein geeignetes Antibiotikum und Schmerzmittel und seine Füßchen wurden regelmäßig eingesalbt und auch eingebunden, er sah aus wie ein kleiner Preisboxer. Er wurde auf Papiertüchern gehalten, um eine weitere Reizung der Füße zu verhindern. Nach der Abheilung läuft er wie neu auf sanften Spänen

    Februar 2010

     

    Garfield's Entropium

    Garfields Lider rollten sich nach innen. Diese Form des Entropiums führt aufgrund der permanenten Reizung durch die Fellhaare nicht nur zu stetigem Tränenfluss, sondern auch zu chronischen Defekten der Hornhaut. Garfield hatte Schmerzen. In der Operation wurden seine Lider etwas gestrafft und mit seinem betörenden Augenaufschlag wickelt er heute alle Katzendamen um die Pfote.

    Januar 2010

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2010.
     

    Flocki lebt mit atopischer Dermatitis

    Die atopische Dermatitis ist eine der häufigsten Ursachen von chronischem Juckreiz bei Hunden basierend auf einer allergischen Reaktion. Flocki hatte sich sein gesamtes Fell ausgekratzt, der Juckreiz war unerträglich. Dazu kamen Ohr- und massive Hautinfektionen. Im Gegensatz zum Menschen, der Allergien auswachsen kann, wird die atopische Dermatitis im Alter des Hundes schlimmer. Flocki wird mit Medikamenten behandelt, die ihm sowohl sein Fell zurückbrachten als auch die Entzündungen heilten und seinen Juckreiz stillen.

    November 2009

      Speedys Anfälle

    Speedy leidet unter einer chronischen Erkrankung des zentralen Nervensystems. Diese sogenannte Epilepsie äußerte sich bei dem agilen Hund in schweren, generellen Anfällen. Von einem Moment auf den andern veränderte sich sein Verhalten, er wurde steif und speichelte, stürzte zu Boden und streckte die Gliedmassen von sich, die sich verkrampften. Nach ein paar Sekunden war alles vorbei. Speedys Frauchen hatte natürlich einen fürchterlichen Schreck, doch nach einer Ausschlußdiagnostik und der Behandlung mit den geeigneten Medikamenten haben Speedy und sein Frauchen die verdiente Ruhe wieder.

    Oktober 2009
     

    Alles fließt

    Flöckchens Besitzer waren ratlos. Trotz guter Erziehung trank der Welpe ununterbrochen und genauso ununterbochen ließ er das Wasser in der gesamten Wohnung laufen. Seine Erkrankung nennt sich Diabetes insipidus. Flöckchen fehlt seit Geburt ein Hormon namens ADH, das üblicherweise der Harnausscheidung entgegenwirkt. Nachdem Flöckchen das Hormon täglich künstlich mittels einer Tablette (natürlich umhüllt mit Leberwurst) zugeführt wird, ist die Sauberkeit in der Wohnung und das Wohlbefinden von Besitzern und Hund wieder hergestellt.

    August 2009

     

    Mit dem rechten sieht man besser

    Joy spielte sehr ausgelassen mit ihrem wesentlich größeren Kollegen, der ihr ohne jede Absicht das linke Auge verletzte. Obwohl die Besitzerin direkt erste Hilfe mit einer Wundkompresse leistete war das Auge eröffnet und nicht mehr zu retten. Es wurde entfernt und Joy gewöhnte sich sehr schnell an die neue Situation. Ohne Argwohn spielt sie auch weiterhin mit großen Hundefreunden und ihre Besitzerin drückt bei Ungehorsam gerne mal ein Auge zu.

    Juli 2009

     

    Lorenz Zahnstein

    Lorenz wurde vorgestellt mit massivem Mundgeruch und Durchfall. Sein Zahnstein war die Ursache seiner Erkrankung und da die Bakterienansammlung in seinem Fang eine Kaskade von Erkrankungen wie Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust bis hin zu Erkrankungen von Leber, Niere oder auch Herzklappen auslöst, musste der Zahnstein dringend entfernt werden. Da die Erkrankung ein wiederkehrendes Problem darstellt, bekommt Lorenz nach der Entfernung der Bakterienherde mittels Ultraschall eine Paste, die auf einer Enzymbasis wirkt und den Zahnstein nicht mehr entstehen lässt. Und so klappt es auch wieder mit der Nachbarhündin.

    Juni 2009

     

    Nalas Sequester

    Auf Nalas rechtem Auge zeigte sich ein brauner Fleck. Es handelte sich um abgestorbenes Hornhautgewebe. Da es sich bei diesem Sequester um eine Nekrose von Hornhautgewebe handelt, die unter Umständen zur Hornhautperforation und somit zum Kollaps des Auges führen kann, mussten die abgestorbenen Gewebeteile chirurgisch abgetragen werden. Nach der Operation konnte Nala wieder mit beiden Katzenaugen funkeln.

    Mai 2009

     

    Luckys Flohbisserdermatitis

    Lucky boy kratzte sich den ganzen Tag. Es wurde so schlimm, dass er sich regelrecht das Fell ausriss und sich tiefe Wunden zufügte. Die schwarzen Krümel in seinem Fell verrieten schnell die Ursache: Lucky boy war von Flöhen befallen. Die Blutsauger verursachten eine solchen Juckreiz, dass Luckys Hautentzündung antibiotisch behandelt werden musste und natürlich die Verursacher entfernt werden mussten. Mit einem Insektizid konnten die Flöhe an Lucky abgetötet werden, da aber 95% der Flöhe sich in der Umgebung des Tieres aufhalten, wurde auch Luckys Wohnung mit einem Spray behandelt. So hatte der Flohzirkus ein jähes Ende.

    April 2009

     

    Moritz und der gespaltene Gaumen

    Moritz hatte einen Unfall. Seine wenigen Wunden waren schnell ohne ärztliche Hilfe verheilt, doch Moritz mochte sein Essen nicht mehr. Wenn er doch etwas gegessen hatte, kam ihm das Futter wieder aus der Nase heraus, was ihn dazu brachte, zu niesen. Ständig verstreute er das Futter niesend an Wände und in die Räume. Die Ursache war schnell gefunden: Moritz hatte durch den Unfall eine Gaumenspalte. Der Gaumen musste genäht werden und nachdem die Fäden gezogen waren konnte Moritz wieder mit Appetit essen – ohne zu niesen.

    März 2009

     

    Charly und die Regulationsmedizin

    Klassische Akupunktur (Acus = Nadel, punctura = Einstich) setzt eine an traditioneller Medizin orientierte Diagnostik und Vorstellung von Krankheit voraus. Weitere Interpretationen verstehen Akupunktur als lokalen Reiz mit reflexiver Wirkung auf Grundlagen der Neurophysiologie. Nach dieser Vorstellung werden durch die Akupunkturnadeln nervale Rezeptoren gereizt. Diese Reize lösen vom Gehirn eine Vermehrung bestimmter Neurotransmitter (u.a. Endorphine) mit entsprechender Organwirkung aus. Charlys Rückenschmerzen sind durch die Akupunktur ohne Schmerzmittel, die ständig seinen Magen gereizt hatten, nebenwirkungsfrei wie weggeblasen.

    Februar 2009

     

    Lucys Encephalitozoonose

    Lucy konnte nicht mehr richtig laufen und schaute ihre Besitzerin nur noch mit schiefem Kopf an. Lucy fiel zur Seite und drehte sich um ihre Längsachse. Da die Besitzerin schnell handelte und das Kaninchen vorstellte, konnte zügig die Therapie der parasitären Erkrankung eingeleitet werden. Innerhalb weniger Tage hatte Lucy keine neurologischen Ausfallerscheinungen mehr. Die sogenannte Sternguckerkrankheit wird durch den Einzeller Encephalitozoon cuniculi, der das zentrale Nervensystem befällt verursacht. Lucy muss ihre Besitzerin nach erfolgreicher Therapie nun nicht mehr „schief ankucken“.

    Januar 2009

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2009.
     

    Kleiner Hund mit großem Husten

    Nicki zeigte einen anfallsartigen Husten. Er schien zu ersticken und das Röntgenbild zeigte einen Trachealkollaps. Seine Luftröhre war zusammengefallen, da die stützenden Knorpelspangen den Durchmesser der Luftröhre nicht mehr aufrecht erhalten konnten. Diese Erkrankung tritt häufiger bei zwergwüchsigen Hunderassen auf und Nicki als echter Yorkshire Terrier ist genetisch betroffen. Mit Medikamenten kann der Trachealkollaps lange Zeit beherrscht werden und Nicki kann bei der Prognose wieder tief durchatmen.

     

    Isodoras Magenschaukel

    Isodora erkrankte an einer gefürchteten Erkrankung großer Hunderassen, der Magendrehung. Isodora ist nach der Futteraufnahme aus einem hohen Auto gesprungen, wobei ihr Magen sich um seine eigene Achse drehte und somit Ein- und Ausgang abschnürte. Die Gärungsgase konnten weder oral noch rektal entweichen und führten zu einer massiven Aufgasung, was Blutgefässe und Nervenstränge komprimierte. In einer Notoperation wurde Isodoras Magen zurückgedreht, denn nur wenige Stunden nach der Magentorsion führt die Unterversorgung von Blut zu einem Kreislaufschock. Um ein nochmaliges Drehen des Magens zu verhindern, wurde dieser an der Bauchwand vernäht. Isodora springt trotzdem nicht mehr aus dem hohen Auto, sondern benutzt mittlerweile eine Hühnerleiter.

    August 2008

     

    Kleiner Hund – große Leistung

    Das ist eine Leistung für einen kleinen nackten Hund, die wir anständig würdigen. Floh hat folgende Auszeichnungen: Rassehundegemeinschafts- Zuchtschau Annaberg-Buchholz 2004 Sg1, Gemeinschafts Zuchtschau Peißen 2004 V1, IRA Kassel 2004 V1, CACIB Nürnberg 2005 V1, Deutscher Jugend Champion 2005 V1, Gemeinschafts-Zuchtschau Peißen V1, Internationale Zuchtschau Leipzig 2005 V1, Bundessieger Schau Dortmund 2005 V1, Jahressieger in Wellesweiler 2006 V1, CAC- Gemeinschaftsschau Peißen 2006 V1, Deutscher Champion 2007, Jahressieger Show Wellesweiler 2006 Best of Schow 2. Platz, Europasiegerschau Siensheim Kreichgau- Cup 2007 V1, Grenzland Siegerschau Kandel 2007 V1, Frankreich Siegerschau Au am Rhein 2007 V1, Europa Siegerschau Saarbrücken 2008 V1, Ehren Championat: Österreich IHA Tulln-Bunsdessieger 2005 V1, Österreich IHA Insbruck-Alpencup 2005 V1, Österreich IHA Wels 2005 V1. Das Team der Kleintierpraxis Majka Kiefer sagt: „Herzlichen Glückwunsch“!

     

    Fight und der Kampf gegen die Zecken

    Fight wurde von einer Zecke gestochen und infizierte sich mit einem Bakterium, das eine Ehrlichiose verursachte. Ehrlichiose ist eine bakterielle Erkrankung, welche durch Ehrlichia sp. hervorgerufen wird und von Zecken (Rhipicephalus sanguineus, Ixodes ricinus) übertragen wird. Da die Erkrankung frühzeitig diagnostiziert wurde, war die Therapie relativ einfach und effektiv. Eine spätere Diagnose würde schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen oder tödlich verlaufen. Deshalb ist die Abwehr der Zecken eine mittlerweile lebensnotwendige Prophylaxe und Fight hat den Kampf gegen die Zecken in Form eines Repellent aufgenommen, das er als Halsband tragen kann oder das ihm auf die Haut aufgetragen wird.

    Juni 2008

     

    Hüftdysplasie

    Djito leidet seit seiner Geburt unter einer Fehlbildung beider Hüftgelenke. Diese sogenannte Hüftdysplasie ist sehr schmerzhaft. Bei Djitos schwerer Form der HD wurde ihm ein Oberschenkelkopf entfernt. Das nach der Operation nicht mehr vollständige Hüftgelenk kann nicht mehr weh tun, da während der OP die schmerzleitenden Nerven durchtrennt werden. Die Stützfunktion des Gelenkes übernehmen die umgebenden Muskeln und diese werden gerade im Schwimmtraining mit Djitos Frauchen aufgebaut, die sich bei Maitemperaturen um 32 Grad freut, sich im kühlen Nass aufhalten zu müssen.

    Mai 2008

     

    Bartagame Trixi

    Trixi mochte ihre Heimchen nicht mehr essen und hatte blutigen Durchfall. Die parasitologische Kotuntersuchung zeigte schnell, dass die Echse sich mit Kokzidien infiziert hatte. Diese mikroskopisch kleinen, einzelligen Parasiten besiedeln den Darm und zerstören die Darmschleimhaut, so dass die Nahrungsausnutzung herabgesetzt wird.Mit Medikamenten, Behandlungen und Desinfektion des Terrariums war Trixi bald wieder so fit, dass sie ihren Bart aufstellen und sich über Grillen, Obst und Gräser hermachen konnte.

    April 2008

     

    Sieglinde und die Zwillingsgeburt

    Die Ziege Sieglinde war in der Geburt, doch leider stockte der Geburtsvorgang. Das kleine Lamm hatte eine Fehllage, die Vorderbeinchen waren nach hinten geklappt und nur der Kopf schaute raus, sich wild beschwerend, warum es nicht weitergeht. Das Lamm musste zurück in den Uterus geschoben werden und dort wurde die Lage unter großem Protest des Lammes manuell korrigiert. Die Überraschung war groß, als nach der Geburt der kleinen Julia noch ein Romeo das Licht der Welt erblickte. Der verstand die ganze Aufregung überhaupt nicht.

    März 2008

     

    Banscha ist ein Boston Terrier mit unglaublichem Charme

    Banscha litt unter massivem Juckreiz und hatte sich ihr kleines Köpfchen aufgekratzt. Der Bluttest zeigte eine Allergie gegen Milben und Flöhe. Ihr Immunsystem zeigte ein „überschießende“ Reaktion und äußerte sich bei Banscha mit Juckreiz an Pfoten, Flanken, Achseln und am Kopf. Aus ihrem Blut wurde ein Impfstoff nur für sie hergestellt. Banscha kommt einmal wöchentlich, um sich ihre Desensibilisierungsspritze abzuholen. Obwohl sie weiß, dass sie eine Spritze bekommt, wenn sie in die Praxis kommt, ist sie jede Woche äußerst euphorisch, erstmal Nadja, die Tierarzthelferin zu begrüßen.

    Februar 2008


     

    Ramses the red nose

    Hinter Ramses schwarzer Nase zeigte sich ein kleines, hartes, haarloses Geschwulst. Es wuchs sehr schnell, seine Oberfläche sah nach 2 Wochen intensiv rot aus und blutete. Nach seiner Entfernung bestätigte das Labor die Verdachtsdiagnose: es handelte sich um ein Histiozytom, einen gutartigen Hauttumor, der sehr häufig am Kopf, aber auch an Pfoten und Gliedmassen auftritt. Histiozytome können spontan verschwinden, je länger jedoch ein Hauttumor wachsen kann, desto grösser ist die Gefahr, dass es sich doch um einen malignen Mastzelltumor handelt. Nach dem Entfernen der Fäden nach 10 Tagen konnte Ramses wieder mit seiner schwarzen Nase glänzen.

    Januar 2008

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2008.
     

    Nils und seine kleine Familie

    Die kleine weiße Katze Penny ist der größte Fan von Nils. Sie sucht seine Nähe, wann immer er da ist und versucht jeden Morgen mit ins Auto einzusteigen, wenn wir in die Praxis fahren. Ares ist ein kleiner brauner Westfalenterrier. Er ist 10 Tage jünger als sein „großer Bruder“ Nils und ist sein Freund, sein Spielkamerad und noch versucht er, alles auszubüßen, was Nils verbrochen hat. Die Spielerei zwischen Nils und Penny beobachtet er mit verhaltener Ignoranz, wenn es aber um das gemütliche Zusammensein geht, ist er gerne dabei und nicht mehr abgeneigt, mit einer Katze zu schmusen.

    November 2007

     

    Cesis Blick nach vorne

    Cesi ist eine Mischlingshündin im gesetzten Alter. Sie wurde uns vorgestellt mit einem sogenannten grauen Star; ihre Blindheit war bekannt und von den Besitzern akzeptiert. Aber seit ein paar Wochen hatte Cesi offensichtliche Schmerzen, sie rieb sich die Augen und schrie jedes Mal auf. Die Untersuchung ergab, dass Cesi einen grünen Star hatte, ein sogenanntes Glaukom. Ein Glaukom ist dadurch gekennzeichnet, dass der Augeninnendruck übermäßig ansteigt. Die Netzhaut war komplett zerstört. Eine Notfalltherapie wurde eingeleitet aber die Zerstörung der Augen war schon so weit fortgeschritten, dass wir uns zur Entfernung der Augäpfel entschlossen. Nur 3 Tage nach der Operation spielte Cesi wie ein junger Hund mit dem Herbstlaub und sie begann ein völlig schmerzfreies neues Leben.

    November 2007

     

    Rachels Tumor

    Rachel hatte eine Geschwulst an der rechten Brustseite, die wie bei allen Tumorerkrankungen der Ratte direkt entfernt werden musste. Die Operation wurde mit einer Inhalationsnarkose durchgeführt, was die schonenste Narkose für die stressanfälligen Ratten ist. Da das Geschwulst sehr früh entfernt wurde, musste kein großer Hautschnitt erfolgen und die Wunde konnte mit resorbierbaren Fäden vernäht werden. Rachel fand die Nähte allerdings sehr störend und zog sich die Fäden zu früh, deshalb musste sie über 5 Tage einen sehr attraktiven Bauchverband tragen, den sie mit Stolz ihren 8 Kollegen präsentierte.

    Oktober 2007

     

    Gordi

    Gordi hatte größte Probleme, Urin abzusetzen und einen auffällig dünnen Harnstrahl, Schmerzen und fiepte bei jedem Toilettengang. Das Röntgenbild zeigte Blasensteine, die durch den Harnfluss transportiert wurden und an der engen Stelle oberhalb des Penisknochens festklemmten. Die Blase füllte sich immer mehr. Harnpflichtige Abfallprodukte konnten nicht mehr ausgeschieden werden und bei Gordi begann eine schleichende Vergiftung des Körpers. Er musste sofort operiert werden um eine Durchgängigkeit der Harnröhre wiederherzustellen. Während der Operation konnte schon kein Katheter mehr in die Blase eingeführt werden, da die Steine die Harnröhre zu beiden Seiten verschlossen. Die Harnröhre musste längs eröffnet und die 15 Steine einzeln entfernt werden. Bei seinem ersten Spaziergang nach der Operation hob er schon wieder das Beinchen und markierte an jedem Baum, dass er wieder da war!

    September 2007

     

    Nils

    Die Kleintierpraxis Majka Kiefer hat einen neuen „Chef“. Nils ist am 21.06.2007 geboren und noch ein sehr kleiner Mann.  Der Parson Terrier begleitet Majka Kiefer täglich in die Praxis, verteidigt sein Körbchen wie es sich für einen 10 Wochen alten Terrier gehört und freut sich über die vielen Geschenke und Streicheleinheiten, die er von unserer netten Kundschaft schon bekommen hat.
    Herzlich Willkommen Nils!

    August 2007

     

    Rotkäppchen mit Herzchen

    Nouschka hatte eine Reizung am Ohr und musste häufig den Kopf schütteln. Dadurch riss ein Gefäß in der Ohrmuschel und der Zwischenraum von äußerer Ohrhaut und Knorpel füllte sich mit Blut. Nouschka musste operiert werden. Die Blutmassen wurden aus dem Zwischenraum entfernt und die beiden Ohrschichten so aneinander fixiert, dass sich kein neues Blut mehr ansammeln konnte. Um das Othämatompolster, das auf die Größe des Ohres zurechtgeschnitten wurde zu fixieren, brauchte Nouschka einen „Rotkäppchenverband“. Und frei nach den Gebrüdern Grimm brachte Nouschka zum Fädenziehen eine Flasche Wein und ein Stück Kuchen mit.

    Juli 2007

     

    Anika Tetanus

    Arnika hat sich beim Spielen ein kleines Stückchen Holz in den Fuß getreten. Durch diese Wunde gelang das Bakterium Clostridium tetani in den Körper und bildete ein Gift, das zu einer langanhaltenden Aktivierung der motorischen Nerven führte. Die Gesichtsmuskulatur verkrampfte sich dauerhaft , danach die Muskeln und Gliedmaßen des Rumpfes. Anika entwickelte eine ausgeprägte Schreckhaftigkeit und Geräuschempfindlichkeit und immer wieder massive Krämpfe, die einem epileptischen Anfall ähnelten. Sie musste über 5 Wochen intensiv mit Medikamenten, strikter Ruhe und viel Geduld behandelt werden. Nachdem das Gift abgetötet war, hat sich Anika wieder vollständig erholt und von absoluter Ruhe gehörig die Schnauze voll.

    Juni 2007

     

     

    Mutter Daisy

    Daisy lag seit 7 Stunden in den Wehen und hatte 2 Welpen geboren. Aber das Röntgenbild zeigte noch 2 weitere Welpen. Sie war völlig erschöpft und musste zum Kaiserschnitt in den Operationsraum.  Leider konnten wir die beiden Feten nicht mehr retten, aber die Mutter war wohlauf und widmete sich sofort der Pflege und Aufzucht ihrer beiden gesunden Welpen. Einen großen Respekt an alle Mütter und ein riesen Dankeschön.

    Mai 2007

     

    Lucky Lampenschirm

    Luckys Hoden war nicht abgestiegen und befand sich in der Bauchhöhle. Da diese Umgebungstemperatur für den Hoden zu warm ist, musste er entfernt werden, damit er sich nicht tumorös veränderte. Die Operation war unproblematisch, doch Lucky ließ die Operationsnarbe nicht heilen und biss sich die Fäden auf. Er bearbeitete sich so lange, bis er sein Bauchfell aufgeschleckt hatte und der Darm rausfiel. In einer Notoperation musste ein Teil seines verletzten Darmes entfernt werden und er musste über Tage auf sein Futter verzichten und per Infusion ernährt werden.  Den überdimensionalen Halskragen durfte er diesmal erst nach 10 Tagen ausziehen, als die Narbe verheilt war.

    April 2007

      Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein frohes Osterfest 2007
     

    Billy the Kid

    Billy wurde von einem Auto erfasst. Die Reifen fuhren über seine Hinterbeine und hinterließen große Platzwunden und gebrochene Zehen. Aber als alter Revolverheld kennt Billy the kid keine Schmerzen und läßt sich schwanzwedelnd von seinem Besitzer in die Praxis fahren. Er wird operiert und trägt seine Narben mit Würde und Stolz!

    März 2007

     

    Buddy Kuß-Hand


    Buddy belastete seit 2 Jahren den rechten Vorderfuß nicht. Er wurde uns im Januar vorgestellt. Das Röntgen des Fußes zeigte einen Sesambeinbruch. Diese chronische Fraktur bezog sich auf den kleinen runden Knochen, der sich in am Gelenk der 2. Zehe befindet, und bereitete Buddy bei jedem Schritt Schmerzen. Das Sesambein wurde entfernt und die degenerative Gelenk-erkrankung chirurgisch versorgt. Buddy musste über 6 Wochen einen „Kuß-Hand“Verband tragen, um die Sehnen nicht zu belasten und wurde so zum charmantesten Verbandträger der Praxis.
    Wenn er uns heute in der Praxis besucht begrüßt er uns natürlich mit Pfotenschlag.

    März 2007

     

    Rudi das Hausschwein

    Rudi konnte vorne links nicht mehr auftreten und wurde, da er mit den Schweinekollegen nicht mehr mitlaufen konnte, ins Haus geholt. Dort wurde seine Lahmheit aber nicht besser und Rudi musste geröntgt werden. Als er auf dem Röntgentisch lag, schrie er – wie Schweine das eben so tun – so laut, dass ein Vortrag im Nachbarraum unterbrochen werden musste. Nach der Diagnose und der Behandlung der Nerven im Schulterbereich durfte Rudi auch kurze Zeit später wieder zu seinen Freunden ins Außengehege. Und auch wir konnten uns nach 1 Woche wieder in normaler Lautstärke unterhalten. Ohne Ohrschmerzen.

    Februar 2007

     

    Paul die „qualmende Socke“

    Paul klettert unter die Motorhaube eines PKWs und setzt sich auf den warmen Motor. Die Besitzerin des Wagens startet das Auto und fährt es in die Werkstatt. Dort wird eine Probefahrt über die Autobahn gemacht und der KFZ-Mechaniker wundert sich, warum das Auto „miaut“. Er öffnet die Motorhaube und findet Paul verängstigt und müde und mit Pfotenverbrennungen III. Grades, die sofort behandelt werden müssen.

    Die Blasen sind mittlerweile abgeheilt und Paul läuft wieder auf Samtpfoten. Und lässt das mit den Autos.

    Januar 2007

     

    Frau Schwan

    Um an das andere Ufer zu ihrem Schwan zu gelangen, durchschwamm sie nicht den Fluss, sondern wanderte über die vielbefahrene Brücke. Ein Auto erfasste sie und die Schwänin lag bewusstlos auf dem Bürgersteig. Polizisten brachten sie in unsere Praxis, wo wir sie sofort operierten. Nur 2 Tage später konnten wir sie wieder an ihren Fluss zurückbringen. Ihr Mann erblickte sie schon von weitem und stürzte sich – uns laut beschimpfend – am gegenüberliegenden Ufer ins Wasser, um sie zu empfangen. Wir setztenauch Frau Schwan ins Wasser und beide trafen sich in der Mitte des Flusses und begannen sofort zu schnäbeln, wie das nur Verliebte tun, die sich 2 Tage nicht gesehen haben.

    Dezember 2006

     

     

     

     

    Wir wünschen all unseren Patienten und Kunden ein gutes Jahr 2007.